Startseite

Glücksspielsteuern in den Niederlanden: 23 Casinos vor dem Aus

Die niederländische Glücksspielbranche steht vor einem Umbruch. Die Regierung plant eine drastische Erhöhung der Glücksspielsteuer, die für viele Casinos im Land das Aus bedeuten könnte. Der bekannte Glücksspielbetreiber JVH Gaming hat bereits angekündigt, 23 seiner Casinos zu schließen. Wir haben uns den Sachverhalt genauer angesehen.

Geschlossenes Casinogebäude und Glücksspielelemente - Erstellt mit AI durch Betrugstest Prompt.

Die hohen Glücksspielsteuern und die geplante Steuererhöhung in den Niederlanden fordern ihren Tribut. Dutzende Spielbanken müssen schließen.

  • Bis zum Jahr 2026 will die Niederlande die Glücksspielsteuern schrittweise deutlich erhöhen.
  • JVH Gaming schließt 23 seiner Casino-Standorte und erklärt dies mit der untragbaren Steuerlast.
  • Dies hat unter anderem den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze zur Folge. Wie die niederländische Regierung reagiert, wird sich zeigen.

Was steckt dahinter?

JVH Gaming, Betreiber der beliebten Marken Flash Casino und Flamingo Casino, sieht sich durch die geplante Steuererhöhung enorm unter Druck gesetzt. Die Regierung plant, die Glücksspielabgabe bis zum Jahr 2026 schrittweise deutlich anzuheben. Bereits im nächsten Jahr soll ein erster deutlicher Sprung erfolgen.

„Die Glücksspielsteuer kommt zu dem anhaltenden Kostendruck der letzten Jahre noch zusätzlich hinzu. Wie viele Einzelhandels- und Gastgewerbebetriebe sind wir seit längerem einem starken finanziellen Druck ausgesetzt. Das ist für viele Standorte in den Niederlanden nicht mehr tragbar und damit auch nicht für einen großen Teil unserer Spielbanken.“ – JVH Gaming-CEO Eric Olders.

Ein schwerer Schlag für Flamingo Casino

Besonders hart trifft es die Marke Flamingo Casino, die komplett vom Markt verschwinden soll. Flash Casino hingegen muss etwa die Hälfte seiner Standorte aufgeben. JVH Gaming, das mit 87 Standorten eine große Präsenz in den Niederlanden hat, wird stark verkleinert aus dieser Krise hervorgehen.

Der Domino-Effekt auf die Belegschaft

Neben den Schließungen plant JVH Gaming auch den Abbau von 20 Stellen in der Zentrale. Die Auswirkungen auf die Mitarbeiter sind noch nicht vollständig absehbar, aber die Unsicherheit in der Branche wächst.

Geplante Steuererhöhung

In den Niederlanden plant die Regierung, die Glücksspielsteuer bis 2026 schrittweise auf 37,8 Prozent zu erhöhen, was eine erhebliche finanzielle Belastung für Glücksspielanbieter darstellt. Der aktuelle Steuersatz von 30,5 Prozent soll im nächsten Jahr zunächst auf 34,2 Prozent steigen. Diese Maßnahme ist Teil des Haushaltsplans zur Sicherung gesunder öffentlicher Finanzen.

Während die Regierung den Betreibern Zeit zur Anpassung geben möchte, kritisieren Branchenvertreter die Erhöhung als übermäßig belastend. Unternehmen wie Flutter Entertainment ziehen bereits Konsequenzen, indem sie ihre Marke Tombola.nl vom niederländischen Markt zurückziehen. Die Steuer auf Gewinne über 449 Euro für Spieler soll hingegen entfallen.

Ein Blick in die Zukunft

Ob die Regierung an ihren Steuerplänen festhalten wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Casino-Landschaft in den Niederlanden vor einem einschneidenden Wandel steht. Branchenkenner erwarten, dass auch andere Betreiber Maßnahmen ergreifen müssen, um den neuen Herausforderungen zu begegnen.

Diese Entwicklungen werfen Fragen auf, wie die Zukunft des Glücksspiels in den Niederlanden aussehen wird. Werden andere Länder diesem Beispiel folgen, oder wird die niederländische Regierung unter dem Druck der Branche nachgeben? Die Zeit wird es zeigen.

Die Lage der Glücksspielanbieter in Deutschland

Auch hierzulande haben es die Glücksspielanbieter nicht leicht. Auch sie müssen hohe Abgaben bis zu 50 Prozent des Bruttospielertrags bezahlen. Wie hoch die Steuern sind, hängt nicht zuletzt auch davon ab, in welchem Bundesland sich der Standort befindet. Zudem gelten vielerorts Abstandsregeln, die den Betreibern das Leben schwer machen.

In Deutschland mussten ebenfalls bereits Spielbanken schließe, weil der Weiterbetrieb finanziell nicht mehr möglich ist. Für Casinofans bleiben aber noch immer die ausgezeichneten Online Casinos mit deutscher Lizenz, die deutlich weniger Steuern zahlen müssen und daher unter anderem höhere Auszahlungsquoten anbieten können.

Steffen Breitner
In meiner täglichen Arbeit habe ich ein einziges Ziel: zu verhindern, dass Leser in Online-Betrügereien oder Betrügereien verfallen.
Geschrieben von: Steffen Breitner
(0) Kommentare
Deine Meinung ist wichtig – teile sie mit uns!

*Alle Kommentare werden moderiert